Aus gegebenem Anlass weisen wir auf das Verfahren beim Eigentümerwechsel für ein Grundstück hin:

  1. Wechselt ein angeschlossenes Grundstück den Eigentümer (z. B. durch Verkauf, Schenkung, Erbe oder Versteigerung), müssen die Wasser-/Kanalgebühren – genauso wie die Grundsteuer – auf den Eigentümer    des Grundstücks veranlagt werden.
  1. Anders, als bei der Grundsteuer, wo die Fortschreibung immer zum 01.01. des Folgejahres vom Übergang erfolgt, kann der Eigentümerwechsel bei den Verbrauchsgebühren unterjährig erfolgen. Anzeigepflichtig sind Veräußerer und Erwerber. Wird uns die Übergabe unterjährig nicht angezeigt, erfolgt die Umschreibung zeitgleich mit der Endabrechnung der Verbrauchsgebühren im neuen Jahr.
  1. Eine Abbuchung der Steuern und Abgaben ist ausschließlich vom Konto des (neuen) Eigentümers möglich. Gerade bei Übergabe von Anwesen an Nachkommen/Erben wird immer wieder der Wunsch geäußert, dass die Steuern und Abgaben weiterhin vom bisherigen Eigentümer abgebucht werden sollen. Dies ist nicht möglich. Geben Sie auf dem SEPA-Lastschriftmandat das Konto des neuen Eigentümers. Andernfalls kann das Mandat nicht erfasst werden und es kann keine Abbuchung erfolgen.

 

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an das Steueramt der Verwaltungsgemeinschaft Höchstadt a. d. Aisch, Frau Jakob (Tel. 09193-62943, marion.jakob@vg-hoechstadt.de) oder Frau Swarat (Tel. 09193-62942, tanja.swarat@vg-hoechstadt.de).